Jaqee - Kokoo Girl
Label: Rootdown | Vertrieb: Soulfood | VÖ: 25.09.2009 | Format: CD |
Genre: Soul / Reggae / Pop
von Moe
Diese neue Geschichte aus der bunten Welt der Musik startet vor ein paar Jahrzehnten in Kampala, Hauptstadt von – na, ratet mal, wisst ihr bestimmt, doch nicht? - Uganda. Mitten in Afrika wird eine kleine Dame mit großer Stimme geboren. Während ihrer Kindheit zogen Jaqee und ihre Eltern als Nomaden durch ihr Heimatland. Anfang der 90er Jahre hatte Jaqee dann genug von ihrem Kontinent und zog ein paar Meter weiter weg, nach Göteborg in Schweden. Gar nicht faul begann die mittlerweile erwachsene Dame an ihrer Karriere im Musikbizz zu basteln. 2005 erschien ihr erstes Album "Blaqalixious", 2007 gefolgt vom zweiten Longplayer "Nouvelle d’Amour". Auf den Alben ist eine Genrevielfalt zu hören, die sich vielleicht mit ihrer Nomadenvergangenheit erklären lässt – nirgends Zuhause, immer neues ausprobieren. Mit Soul und R’n’B begann ihre Laufbahn, mit Blues und Rockelementen ging es weiter. Jetzt ist die neueste Scheibe auf dem Markt, produziert von Rootdown und spätestens da geht dem interessierten Reggaefan in den vernebelten Gehirnwindungen ein helles Licht auf. Denn Teka und seine Rootdownschmiede sind bekannt für ihre sauberen Reggaeproduktionen, die oft mit anderen Styles wie Hip Hop oder Soul garniert sind. Beim kürzlich vorgestellten Debutalbum der Koalas Desperados konntet man Jaquee übrigens auch schon singen hören.
Zur CD selbst: "Kokoo Girl" ist eine extrem groovige Platte! Über oldschool Reggaebeats klingt Jaqee's sanfte afrikanische Stimme. Der Opener "Natty Dread" bietet starken Gesang über zügigem Beat, im Stil der 70er Jahre gehalten, wie auch die gesamte Platte. Für "Pink Drunken Elephant" wird der Beat um eine Prise Funk ergänzt, durch den zügigen Stil ist auch der zweite Track durchaus zum tanzen geeignet. Die Stimme meistert sehr charmant die schönsten Melodien inklusive der passenden Akzente. Die Singleauskopplung "Kokoo Girl" an vierter Stelle ist im Spaßreggaestyle gehalten. Mit betont fröhlichem, radio-tauglichen Sunshinereggae erinnert der Refrain an die Zeit der Eis am Stil Filme. An politischem Bewusstsein sollte es einer Künstlerin aus Afrika natürlich nicht fehlen – tut es auch nicht. "Land of the free" ist dank feinster Soulstimme und leichtem Gospeleinfluss ein gefühlvolles Statement für die Freiheit. "Take it or leave it" ist dann auch die erste Liebesballade der Platte, mit Akustikgitarre und Geigen im Background ausnahmsweise mal kein Reggae. Unerwartet, an neunter Stelle, noch mal ein ganz neuer Style mit Elektroeinfluss. Keine Spur von Reggae mehr zu hören in "Voodoo Elephant". Dafür im Anschluss gleich wieder Rootsrhythms. Die CD bleibt abwechslungsreich bis zum Ende. Somit wäre der Variationsreichtum der Miss Jaqee auch belegt. Während viele Einflüsse musikalisch für Abwechslung sorgen, groovt die charakteristische Soulstimme mit dem afrikanischen Klang souverän und durchgängig über allen Beats.
Anspieltipps:
02. "Pink Drunken Elephant"
05. "Land of the free"
Fazit: Feinster Soulreggae mit herausragender Stimme, der viele verschiedene Einflüsse mit einbezieht. Einige Songs sind zum Tanzen und Feiern gemacht, andere zum Ausspannen, Träumen und Schmusen. Dat Ding ist nen heißer Tipp für die (romantische) Reggaegemeinde! (Moe)
(Gesamtspielzeit: 12 Tracks, ca. 41 Minuten)
Zur CD selbst: "Kokoo Girl" ist eine extrem groovige Platte! Über oldschool Reggaebeats klingt Jaqee's sanfte afrikanische Stimme. Der Opener "Natty Dread" bietet starken Gesang über zügigem Beat, im Stil der 70er Jahre gehalten, wie auch die gesamte Platte. Für "Pink Drunken Elephant" wird der Beat um eine Prise Funk ergänzt, durch den zügigen Stil ist auch der zweite Track durchaus zum tanzen geeignet. Die Stimme meistert sehr charmant die schönsten Melodien inklusive der passenden Akzente. Die Singleauskopplung "Kokoo Girl" an vierter Stelle ist im Spaßreggaestyle gehalten. Mit betont fröhlichem, radio-tauglichen Sunshinereggae erinnert der Refrain an die Zeit der Eis am Stil Filme. An politischem Bewusstsein sollte es einer Künstlerin aus Afrika natürlich nicht fehlen – tut es auch nicht. "Land of the free" ist dank feinster Soulstimme und leichtem Gospeleinfluss ein gefühlvolles Statement für die Freiheit. "Take it or leave it" ist dann auch die erste Liebesballade der Platte, mit Akustikgitarre und Geigen im Background ausnahmsweise mal kein Reggae. Unerwartet, an neunter Stelle, noch mal ein ganz neuer Style mit Elektroeinfluss. Keine Spur von Reggae mehr zu hören in "Voodoo Elephant". Dafür im Anschluss gleich wieder Rootsrhythms. Die CD bleibt abwechslungsreich bis zum Ende. Somit wäre der Variationsreichtum der Miss Jaqee auch belegt. Während viele Einflüsse musikalisch für Abwechslung sorgen, groovt die charakteristische Soulstimme mit dem afrikanischen Klang souverän und durchgängig über allen Beats.
Anspieltipps:
02. "Pink Drunken Elephant"
05. "Land of the free"
Fazit: Feinster Soulreggae mit herausragender Stimme, der viele verschiedene Einflüsse mit einbezieht. Einige Songs sind zum Tanzen und Feiern gemacht, andere zum Ausspannen, Träumen und Schmusen. Dat Ding ist nen heißer Tipp für die (romantische) Reggaegemeinde! (Moe)
(Gesamtspielzeit: 12 Tracks, ca. 41 Minuten)
Für Fans von ..
| Sebastian Sturm, Tanya Stephens, Maxim, Etana |








