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Erstklassiges Debut des freestyle.berlin - extrem hohes Trickniveau
Am vergangenen Wochenende ging das Debut des freestyle.berlin, ein Ableger des seit Jahren in der Schweiz sehr erfolgreichen freestyle.ch über die Bühne. Den etwa 13.000 Zuschauern wurde eine wahrlich unglaubliche Show aus Skateboarding, Snowboarding, FMX, Freeski und Konzerten geboten. Auch zu Hause konnten alle Freestyle-Fans das geschehen live am Bildschirm verfolgen, entweder am Fernseher oder via Live-Stream. Die sagenhafte Show wurde in stylishen Bildern übertragen und ließ wegen des fast pausenlosen Wechsels zwischen den Sportarten keine Langeweile aufkommen. Fast ohne Unterbrechung flogen die Rider der unterschiedlichen Sportarten über die Kicker und ließen die Münder der Crowd weit offen stehen!

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Skateboard: Wie schon in Zürich waren die Rampenveteranen Sandro Dias aus Brazilien und der Deutsche Jürgen Horrwarth vertreten, die in der Schweiz vom jungen Talent Paul-Luc Ronchetti im Finale auf die Plätze drei und vier verwiesen wurden. In Berlin trafen im Finale echte Legenden aufeinander, darunter Neal Hendrix, Renton Millar, Sandro Dias und der erst 20-jährige Adam Taylor. Jürgen Horrwarth schied wegen eines derben Slams schon vor dem Finale aus. Der Sieg ging erneut an den jüngsten Rider des Finals und so triumphierte Adam Taylor über die großen Namen und erneut setzte sich Talent gegen Erfahrung durch. Sandro Dias, einer der wenigen Rider, die den 900° beherrschen, konnte auch in Berlin kaum fehlerfreie Runs hinlegen und auch der 900° wollte einfach nicht klappen, so reichte es nur für Platz drei. Gewinner Adam Taylor hatte einfach den Flow gepachtet und zeigte im Final einen FS Rodeo, saubere 540° back to back und die unterschiedlichsten Fliptrick-Combos, alles in luftiger Höhe und extrem clean. Der erste Skateboardtitel ging somit wohl verdient an Adam Taylor, den Namen sollte man sich schon mal für die Zukunft merken. Gute Beserung an Jürgen Horrwarth, der anscheinend sehr unglücklich gestürzt war.



Beim Snowboarding war das Trickneviau extrem hoch und man bekam mit das beste Riding geboten, das es auf diesem Planet zur Zeit gibt, auch ohne Shaun White. Iouri Podlatchikov war wieder einmal besonders gut drauf. Zu seinen Highlights gehörte ein Double BS Rodeo, One Footed Indy Nosebone und ein Double Cork 1080°, welcher zur Zeit als einer der schwierigsten Tricks überhaupt gilt. Dennoch reichte es bei ihm, genau wie beim freestyle.ch nur für Platz vier, hinter dem ebenfalls sehr starken Peetu Piiroinen und Eero Ettala auf den Plätzen drei und zwei. Der Gewinner des Snowboard Superfinals hieß Sebastian Toutant aus Kanada, der auch schon in Zürich am Sieg geschnuppert hatte, wo er jedoch nur als zweiter abschnitt. Auch er zeigte einen Double Cork BS 1080° und erhilet dafür von den Judges ei paar Punkte mehr, da er eine supersaubere Landung hinlegte.



Bei der Crossover-Session traten die Rider der unterschiedlichen Disziplinen im ultimativen Battle um die Gunst der Zuschauer gegeneinander an. Die Crowd entschied wer weiterkam und so landeten folgende Rider im Finale: Sandro Dias (Skateboard), Mat Rebeaud (FMX) und die Snowboarder Seb Toutant aus Kanada sowie der Deutsche Elias Elhardt. Das Publikum tobte und entschied sich letztendlich für Elias Elhardt, der sich ab sofort erster crossover.champ des freestyle.berlin nennen darf. Es war übrigens wieder ein Double Cork BS 1080°, der den Sieg brachte. In Zürich ging der Crossover-Titel an einen Schweizer, in Berlin an einen Deutschen, passt genau!



Die finalen Ergebnisse des freestyle.berlin
Snowboard
1. Toutant, Sebastien (CAN) 94.25 Pts.
2. Ettala, Eero (FIN) 87.00 Pts.
3. Piiroinen, Peetu (FIN) 84.25 Pts.
4. Podladtchikov, Iouri (SUI) 68.75 Pts.
Skateboard
1. Postec, Jean (FRA) 84.67 Pts.
2. Taylor, Adam (USA) 83.00 Pts.
3. Dias, Sandro (BRA) 68.67 Pts.
4. Millar, Renton (AUS) 38.33 Pts.

Die FMX-Rider zeigten ihre Stunts in Form einer Show. Mit Kai Haase, Stefan Bengs und Busty Wolter waren gleich drei Deutsche, davon zwei Berliner Locals am Start. Der Schwede Daniel Bodin und Mat Rebeaud aus der Schweiz machten die ganze Sache international und letzterer sorgte wie üblich für die Highlights! Air Bastl Wolter stand nicht nur mit seinem Bike im Mittelpunkt sondern brachte das Publikum auch mit seiner Band Dan Dryers in's Schwitzen.



Mehr Infos, Fotos und Videos vom Event unter: berlin.freestyle.ch
(dr.öge)